Selektivstes und sauberstes GHRP – stimuliert GH ohne Cortisol oder Prolaktin zu erhöhen. Die bevorzugte Kombination mit CJC-1295 gilt als physiologischster Ansatz zur GH-Optimierung in der Research-Community.
Ipamorelin wirkt als selektiver Agonist am Ghrelin-Rezeptor (GHSR-1a) der Hypophyse und löst einen pulsatilen GH-Sekretionsschub aus – vergleichbar mit physiologischen nächtlichen GH-Pulsen. Im Unterschied zu älteren GHRPs (GHRP-2, GHRP-6) bindet Ipamorelin nicht oder kaum an MC2R (ACTH/Cortisol), D2R (Prolaktin) oder andere Off-Target-Rezeptoren, was das Nebenwirkungsprofil erheblich verbessert. In Kombination mit CJC-1295 (kein DAC) entsteht ein synergistischer Effekt: GHRH (CJC) stimuliert die Vorbereitung der somatotropen Zellen, GHRP (Ipamorelin) triggert den eigentlichen GH-Puls – vergleichbar dem kombinierten hypothalamischen Signal. In humanen klinischen Studien wurden GH-Anstiege um das 2–4-fache ohne klinisch relevante Hormonveränderungen bei Cortisol, Prolaktin oder Testosteron beobachtet.
Einordnung der Evidenzlage: Gut (Human-Studien vorhanden). Diese Informationen dienen ausschließlich Forschungszwecken. Ipamorelin ist nicht als Arzneimittel zum menschlichen Gebrauch zugelassen.
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Wissenschaftliche Literatur: Ipamorelin auf PubMed