Mitochondriales Peptid das direkt im menschlichen Körper vorkommt – eines der wenigen Peptide das nicht synthetisch ist, sondern endogen produziert wird. Stark zunehmendes wissenschaftliches Interesse, besonders im Anti-Aging-Bereich.
MOTS-C aktiviert AMPK (AMP-aktivierte Proteinkinase) – ein zentraler Sensor des zellulären Energiestatus, der bei Aktivierung die Fettoxidation steigert, die Glukoseaufnahme in Muskelzellen erhöht und die mitochondriale Biogenese fördert. Auf Ebene des Epigenoms reguliert MOTS-C die Expression von Genen, die mit Insulinsensitivität, Entzündungshemmung und zellulärer Stressantwort assoziiert sind. Besonders interessant ist die Beobachtung, dass endogene MOTS-C-Spiegel mit dem Alter sinken und bei körperlicher Aktivität ansteigen – was auf eine Rolle als Exercise-Mimetikum hindeutet. In Tierstudien wurden verlängerte Lebenserwartung, verbesserte Insulinsensitivität und reduzierte Fettmasse nachgewiesen.
Einordnung der Evidenzlage: Vielversprechend (v.a. Tier). Diese Informationen dienen ausschließlich Forschungszwecken. MOTS-C ist nicht als Arzneimittel zum menschlichen Gebrauch zugelassen.
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Wissenschaftliche Literatur: MOTS-C auf PubMed